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Flüchtlinge aus Syrien leiden unter hartem Winter

Mitte Januar hat uns ein Hilferuf unserer Partner erreicht:

"Heftige Stürme mit Schnee und Regen haben zu einem Disaster für die Flüchtlinge aus Syrien vor allem in der Bekaa-Ebene geführt. Weitere Stürme sind vorhergesagt. Die Infrastruktur ist zusammengebrochen, viele Häuser sind überflutet und die Dächer eingestürzt. Die Menschen leben wortwörtlich unter Regen und Schnee. Wir brauchen Eure Unterstützung, um diesen Menschen zu helfen,... unseren Brüdern und Schwestern... unter Regen und Schnee... in ärgster Not. Wir benötigen Spenden, um Decken, Dieselöl und Lebensmittel verteilen zu können!

Lasst uns Barmherzigkeit miteinander teilen, auf dass wir Barmherzigkeit erfahren!"

Hintergrundinfos: Viele Flüchtlinge aus Syrien, darunter auch palästinensische Flüchtlinge, haben in der Bekaa-Ebene im Libanon notdürftigen Schutz gefunden. Sie leben in behelfsmäßigen aus Holz und Wellblech zusammengeschusterten Unter­künften verstreut in unzähligen lagerähnlichen Ansiedlungen. Fließendes Wasser, Strom und Heizung gibt es nicht. Besonders im Winter wird es in der auf durch­schnittlich 1000m Höhe gelegenen Bekaa-Ebene empfindlich kalt. Die Versorgung dieser Menschen mit Dieselöl zum Heizen und Kochen ist völlig unzureichend. Deshalb versuchen unsere Partner von NISCVT je nach Spenden­aufkommen, in der Umgebung des palästinensischen Flüchtlingslagers Wavell bei Baalbek mit Dieselöl-Zuteilungen die schlimmste Not zu lindern.

Ein Beispiel: Mariam Irjawi und ihre Familie aus Yarmouk bei Damaskus

Mariam war 10 Jahre alt, als sie 2013 mit ihrer Familie, dem unter traumatischen Erfahrungen leidenden Vater, ihrer Mutter und ihrem zwölf Jahre alten Bruder Khalil nach Baalbek im Libanon fliehen musste. Der Vater benötigt andauernde medizinische Behandlung und Medikamente. Die Familie lebt in einem einzigen Raum in einer notdürftigen Unterkunft, deren Wände und Dach aus Decken und Holz bestehen. Küche und Badezimmer sind außerhalb des Hauses. Die Lage der Familie ist verzweifelt, weil ihr alle zum Leben nötigen Mittel fehlen. Trotzdem hatte die Mutter, die alles zur Unterstützung ihrer Familie tut, über lange Zeit ein nie erlöschendes Lächeln im Gesicht. Im Oktober 2017 hat sie auch dieses Lächeln verloren, denn ihre Tochter hat beim Überqueren der Straße einen tödlichen Unfall erlitten. Bis heute kann die Mutter nicht glauben, dass ihre Tochter tot ist. Sie weiß nur, dass sie ihr unbefangenes Lächeln verloren hat, das ihr die Hoffnung gab, im Leben nicht zu resignieren.

Bitte helfen Sie unseren Partnern, für das Überleben dieser Menschen sorgen zu können!