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Medizinischer Fonds für dringende Fälle

Die unzureichende medizinische Versorgung durch die internationale Hilfsorganisation UNRWA (United Nations Relief and Works Agency for Palestine Refugees in the Near East) hat uns veranlasst, einen kleinen Teil unserer Spendeneinnahmen (meist 3000 € - 5000 € jährlich) für diejenigen Flüchtlinge vorzubehalten, die dringend medizinische Hilfe benötigen (z.B. Operationen, teure Medikamente) und diese selbst nicht bezahlen können. Die UNRWA übernimmt neben den Kosten für die Unterbringung im Krankenhaus nur etwa ein Drittel der Arzt- und Untersuchungskosten, teure Medikamente insbesondere für chronische Krankheiten werden nicht bezahlt. Unterstützung in Notfällen ist deshalb unverzichtbar.

Wegen der Situation mit Hunderttausenden von Flüchtlingen aus Syrien haben wir in 2015 ein medizinisches Hilfsprojekt für dringende medizinische Hilfen aufgelegt. Daraus wurden sowohl die Flüchtlinge aus Syrien, die in den palästinensischen Flüchtlingslagern Schutz gefunden haben, versorgt als auch die schon lange im Libanon lebenden palästinensischen Flüchtlinge. Zielgruppe waren vor allem Kinder und Jugendliche.

Der Rückgang der Zahlungen der Geberländer an die UNRWA hat generell zu einer dramatischen medizinischen Unterversorgung der palästinensischen Flüchtlinge geführt. Besonders in Krisen- und Kriegsituationen ist medizinische Hilfe, vor allem auch für chronisch Kranke, deshalb weiterhin unverzichtbar. Der Umfang der jährlichen Hilfe schwankt z.Z. zwischen 5.000 und 20.000 €.