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Notfallhilfe 2026: Krieg Israels gegen den Libanon

Nachdem der Krieg zwischen Israel und der Hisbollah Ende November 2024 mit einem Waffenstillstnad beendet wurde, kam der Libanon weiterhin nicht zur Ruhe. Fast täglich flog die israelische Armee Angriffe mit Raketen und Drohnen im Südlibanon, in den südlichen Vororten von Beirut und in der Bekaa-Ebene, angeblich, um Hisbollah-Stellungen auszulöschen. Hunderte Menschen wurden dabei getötet, obwohl die Hisbollah während der ganzen Zeit des "Waffenstillstands" keine einzige Rakete auf Israel abgefeuert hat. Die dringend notwendige politische und wirtschaftliche Erholung des Landes wurde dadurch massiv behindert, der Wiederaufbau im Südlibanon war unmöglich. Dies erschwerte zweifellos auch die politischen Möglichkeiten für eine Entwaffnung der Hisbollah, zumal sich Israel entgegen den Waffenstillstandsvereinbarungen nicht aus dem Südlibanon zurückzog, sondern dort fünf strategisch wichtige Positionen dauerhaft besetzte. Seit Anfang März ist der Krieg erneut voll entbrannt und auch die Hisbollah schießt wieder Raketen auf Israel, nachdem die USA und Israel den Iran angegriffen haben und dessen politischer Führer Ali Chamenei gezielt von Israel getötet wurde. Seitdem sind mehr als 2000 Menschen getötet worden und erneut weit über eine Million Menschen auf der Flucht.

Wieder müssen unsere PartnerInnen verschiedenste Nothilfe leisten, wobei ein Schwerpunkt auf der psychologischen Betreuung der Kinder und Familien liegt. Aber auch die Verteilung von Nahrungsmitteln, Hygiene-Artikeln, Decken und Matrazen ist erforderlich. Das alles geschieht in enger Abstimmung mit den internationalen und privaten Hilfsorganisationen. Gleichzeitig setzt NISCVT alles daran, den normalen Betrieb in allen seinen Zentren aufrecht zu erhalten, selbst in den Lagern Raschidiyeh und Bourj al-Schemali im Südlibanon.

Nach einem dringenden Notfallhilfe-Aufruf Anfang März konnten wir bisher 72.000€ in den Libanon überweisen, weitere mindestens 10.000€ folgen demnächst.

Hier finden Sie die aktuellen Infos zur Situation und zur Arbeit unserer Partneroganisation: Update zur Notfallhilfe 2026